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Als Graf Batthyány dem Ban die Gefahren des Bürgerkrieges entgegenhielt, den er im Falle des Beharrens heraufbeschwöre, entgegnete der Ban abschließend: „ein Bürgerkrieg wäre wohl das entsetzlichste aller Übel, aber er fürchte ihn nicht, wenn er der Empörung gelte“.Der Wiener Hof war in die Inhalte der Gespräche vollständig eingeweiht.Die Wiener Regierung schwankte in ihrer Haltung zu Kroatien und Ungarn und lehnte eine Trennung Kroatiens von Ungarn zunächst ab.Nachdem Jelačić die Rückreise nach Agram antrat, wo seine Gegenwart dringend nötig war, erfuhr er während der Fahrt auf der Station Lienz aus Zeitungen, dass das kaiserliche Manifest vom 10. Der Hof, insbesondere die Mutter des späteren Kaisers Franz Joseph, die Erzherzogin Sophie von Österreich, hielt jedoch den Kontakt zu ihm.Fürst zu Windisch-Graetz die Niederschlagung des Wiener Oktoberaufstands. Dabei tat er sich durch die administrative Verwaltung seines Bezirkes hervor und erwarb sich das Vertrauen des seiner Leitung übergebenen Grenzvolkes. Zur selben Zeit erfassten die Revolutionen von 1848 – von Paris ausgehend – ganz Mitteleuropa. April 1848 wurde Jelačić zum Feldmarschall-Leutnant ernannt. Bald nach seiner Ernennung zum Ban und zu gleicher Zeit zum geheimen Rat begab er sich nach Wien, um den Eid als Letzterer abzulegen, lehnte jedoch aufgrund der veränderten Verhältnisse Ungarns zu Österreich den Eid als Ban ab.

Bis zum Jahre 1819 blieb er in der Akademie und trat am 11. Dragoner-Regiment Vinko Freiherr Knežević (Vincenz Knesevich) von St. In der Akademie hatte sich Jelačić mannigfache Kenntnisse, vornehmlich Sprachen, denn er sprach geläufig deutsch, italienisch, französisch, kroatisch und noch einige südslawische Dialekte, und Geschichte angeeignet; überdies aber sich auch in soldatischen Körperübungen ausgebildet, denn Jelačić war ein gewandter Fechter, ein geschickter Schütze und ein trefflicher, ja verwegener Reiter. Zugleich erklärte er seine Loyalität zum Kaiser von Österreich.Nach dem ersten Entsetzen, von dem namentlich das Gefolge des Bans erfasst wurde, befahl derselbe: „Auf unsere Posten gehen und im treuen Dienste für den Kaiser sterben oder ihm mit Gottes Hilfe helfen“.In Agram fand der Ban eine jubelvolle Aufnahme, zugleich aber den Befehl, sich nach Wien zu verfügen, wo durch Erzherzog Johann eine Vermittlung mit den Ungarn zustande kommen sollte. Bei den Vermittlungsversuchen zwischen dem Ban und dem Grafen Ludwig Batthyány erklärte Ersterer: „sein Gesetz sei die pragmatische Sanktion, ein ungarisches Separatministerium erscheine ihm identisch mit dem Losreißen Ungarns von der Monarchie und dieses Losreißen nenne er Rebellion“.Dieser Rat hatte verschiedene Ressorts, die de facto Ministerien waren: Das Ressort für innere Angelegenheiten, den Justizbereich, den Schul- und Bildungsbereich, das Ressort für Religionsfragen, das Finanzressort und den Militärbereich.Dieses Vorgehen des Banus wurde von einer Seite auf das ernstlichste verdächtigt und Jelačić zur Rechtfertigung an das kaiserliche Hoflager in Innsbruck berufen.

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